Der Neubau der Stiftung

Der Grundstein für ein eigenes Stiftungshaus ist gelegt (April 2018)

Nachdem im Ergebnis eines Architektenwettbewerbs im Mai 2016 das Generalplanerteam um die Architekten KIM Nalleweg und Trujillo den Zuschlag erhielt, wurde das Bauvorhaben der Rosa-Luxemburg-Stiftung konkreter.

Im Sommer 2014 sagte der Deutsche Bundestag insgesamt 20,4 Millionen Euro für den Neubau eines Büro- und Veranstaltungsgebäudes der parteinahen Bildungseinrichtung der LINKEN zu, nachdem sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung seit 2010 darum bemühte, wie alle anderen Politischen Stiftungen auch, einen öffentlich geförderten eigenen Stiftungssitz zu bekommen. Unzählige Abstimmungsrunden später lag dann im August 2017 die Baugenehmigung vor. Damit war die Grundlage für die Ausschreibungen der Tiefbauarbeiten und des Rohbaus gegeben.

Den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen die Stiftungsvorsitzende Dagmar Enkelmann, der Geschäftsführer Florian Weis, das Planerteam – vertreten durch Max Nalleweg – sowie der Baustabsleiter Axel Krumrey am 30. Oktober 2017. Etwa 50 Gäste, darunter auch die damalige Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Bundestages, Gesine Lötzsch, folgten der Einladung. Dagmar Enkelmann zeigte sich erfreut über den Baustart. Selbst die Namengeberin der Stiftung «würde sich freuen, über das, was hier entsteht». Kurz danach begann die Tiefbaufirma mit dem Ausheben der Baugrube.

Eine besonders enge Abstimmung ist mit der Deutschen Bahn nötig, da sich das Bahnviadukt der Trasse zum Ostbahnhof nur etwa 20 Meter von dem zu errichtenden Gebäude entfernt befindet. Wer in Berlin baut, weiß, dass das Grundwasser oft nur verhältnismäßig knapp unter der Erdoberfläche fließt. Deshalb musste die Baugrube mit Spundwänden aus Stahl gesichert und anschließend eine wasserdichte Sohle aus Flüssigbeton in den Grund gepresst werden. Das benötigte nicht nur die entsprechende Technik, sondern vor allem Zeit. Erst im Februar 2018 konnten die Tiefbauarbeiten abgeschlossen werden.

Parallel zu den Bauarbeiten vertiefte das Architektenbüro seine Planungen für die Fassade und die Fenster des neuen Gebäudes. Schließlich müssen besondere Anforderungen des Schallschutzes erfüllt werden. In der Stiftung liefen darüber hinaus die Abstimmungen zur Haustechnik und zum Veranstaltungsbereich auf Hochtouren.

Ende März 2018 waren die Gespräch dazu so weit gediehen, dass Ergebnisse Eingang in die Leistungsverzeichnisse für die entsprechenden Ausschreibungen finden konnten. Pünktlich zum 147. Geburtstag Rosa Luxemburgs, am 5. März 2018, erfolgte die Grundsteinlegung in der Baugrube. Neben der Tageszeitung Neues Deutschland «versenkten» die Stiftungsvorsitzende und der Geschäftsführer der Stiftung, unterstützt vom Vorsitzenden der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch, seiner Stellvertreterin Gesine Lötzsch, der Landesvorsitzenden der Linken in Berlin, Katina Schubert, und dem Bundesschatzmeister der LINKEN, Thomas Nord, auch die Baupläne des Gebäudes sowie ein Organigramm der Rosa-Luxemburg-Stiftung in einer Zeitkapsel im Erdreich. Unmittelbar danach begann die Rohbaufirma mit den Vorarbeiten für die Bodenplatte.

Zum Jahreswechsel 2018/2019 sollen alle 10 Geschosse des Neubaus in Beton gegossen sein. Auch mit der Klinkerfassade und den ersten Schritten für den Innenausbau wird noch in diesem Jahr begonnen.

Pünktlich zum 5. März 2020 soll dann die große Einweihungsfeier starten.

Kontakt

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Leiter Baustab / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Axel Krumrey
E-Mail: axel.krumrey@rosalux.org
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Raum: 455
Pressereferentin Jannine Hamilton
E-Mail: jannine.hamilton@rosalux.org
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